DER HPV-TEST - Die neue Krebsvorsorge
Die neue Krebsvorsorge - Alle Änderungen ab dem 1. Januar 2020 auf einen Blick
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DER HPV-TEST

HPV sind Humane Papillomviren, die vor allem im Genital und Analbereich Erkrankungen verursachen können.
 

Von den Humanen Papillomviren gibt es mehr als 150 Typen. Einige von ihnen, die sogenannten Niedrigrisiko-Typen, können lästige, aber weitgehend ungefährliche Feigwarzen verursachen. Andere, die sogenannten Hochrisiko-Typen, können dazu führen, dass sich Zellen des Körpers verändern. Dadurch kann nach vielen Jahren Krebs entstehen.


Wir wissen, dass 10 % unserer Patientinnen Träger des HPV-Virus sind. In der Regel ist dies eine unproblematische Infektion, ein „Schnupfen“ des Gebärmutterhalses.
Sollte daher der HPV-Test bei Ihnen positiv sein, werden wir Sie beraten.
Eine wichtige Rolle für eine mögliche Krebsentstehung spielt der genaue HPV-Typ, der durch eine HPV-Typisierung in unserem Labor bestimmt werden kann.

Mögliche Anzeichen und Folgen einer HPV-Infektion


Infektionen mit HPV kommen sehr häufig vor – fast jeder sexuell aktive Mensch steckt sich im Laufe seines Lebens mehrmals mit einem oder mehreren HP-Viren an. Meist verursachen HPV-Infektionen dabei keine Beschwerden, sodass viele Menschen gar nicht merken, dass sie sich angesteckt haben. Und das ist normalerweise auch kein Problem, denn Infektionen mit HPV heilen oft von ganz alleine aus. Sie führen nicht immer zu Krebs!

Selbst wenn es zu Zellveränderungen kommt, so werden sie, gerade wenn man jung ist, meist vom eigenen Körper erkannt und zerstört. Deshalb ist eine HPV-Infektion kein Grund zur Panik – sie sollte aber durch eine Ärztin oder einen Arzt im Auge behalten werden.

Wenn eine HPV-Infektion mit Hochrisiko-Typen jedoch nicht von alleine ausheilt, können sich sogenannte Krebsvorstufen entwickeln. Bleiben diese unbemerkt, kann daraus über einen Zeitraum von vielen Jahren Krebs entstehen – vor allem am Gebärmutterhals und am Anus, seltener auch an den Schamlippen, am Penis und im Mund- oder Rachenbereich.

Heilt eine HPV-Infektion mit Niedrigrisiko-Typen hingegen nicht von alleine aus, entstehen häufig Feigwarzen – meist stecknadelkopfgroße, flache Knötchen (Papeln), die schwer zu erkennen sind. Sie treten einzeln oder in kleinen Gruppen häufig an Scheide oder Anus auf. Feigwarzen sind eher harmlos, aber sehr ansteckend, störend und manchmal beim Sex auch schmerzhaft. Nicht behandelte Feigwarzen können sich weiter ausbreiten und zu größeren Gebilden wachsen. Außerdem steigt mit einer HPV-Infektion das Risiko, sich bei ungeschütztem Sex mit HIV anzustecken.*



Die neuen Richtlinien sehen bei Vorliegen einer HPV-Infektion in vielen Fällen vorsichtshalber eine weitergehende Untersuchung in speziellen Praxen, den
Dysplasie-Sprechstunden und – Zentren, vor. 

Dort wird mit einem Lupeninstrument, dem Kolposkop, der Gebärmutterhals auf Veränderungen untersucht und bei Auffälligkeiten eine Gewebeprobe entnommen.

*Quelle: Liebesleben.de